Förderverein Hospiz Esslingen

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J.Exner, H. Schlöffel, M. Hertle, E. Grammenos, S. Bessey, S. Kränzle und B. Weißenborn (v.l.)

Der Förderverein Hospiz Esslingen hat seine finanzielle Unterstützung für das Hospiz Esslingen kräftig aufgestockt. Beim diesjährigen Sommerfest im Hospiz übergab die Vorstandsvorsitzende des Fördervereins, Marianne Hertle, zusammen mit ihren Vorstandskollegen Helga Schlöffel, Joachim Exner und Emanuel Grammenos einen Scheck über 65 000 Euro an Dekan Bernd Weißenborn, Siegfried Bessey, den Vorsitzenden der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen, und Hospizleiterin Susanne Kränzle. Das sind 20 000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. 40 000 Euro kommen dem laufenden Betrieb des stationären Bereichs im Hospiz zu Gute, 20 000 Euro fließen in die ambulante Hospizarbeit und 5000 Euro in den Trauerbereich. Dieser sei in den letzten Jahren zu einem wichtigen Aspekt der Hospizarbeit geworden, betonte Siegfried Bessey. „Wir wollen dazu beitragen, dass Menschen am Lebensende gut betreut werden und ihnen der Aufenthalt im Hospiz so angenehm wie möglich gemacht wird“, sagte Marianne Hertle. Zudem liege dem Förderverein die gute Aus- und Fortbildung der ambulanten Hospizmitarbeiter am Herzen. Außerdem hatte der Förderverein aus Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft einen Beamer im Wert von rund 1000 Euro gespendet.

Sparda-Bank Esslingen

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S. Kränzle, S. Theurer, A. Jetter-Laub (v.l.)

Schon zweimal hat die Sparda-Bank Esslingen für den ambulanten Bereich des Hospiz Esslingen gespendet. Nun hat Filialleiter Sven Theurer erneut einen Scheck an Susanne Kränzle, die Gesamtleiterin des Hospiz, und Annette Jetter-Laub, die Leiterin des ambulanten Bereichs übergeben. Die gespendeten 2000 Euro stammen von den Gewinnspar-Losen, die die Sparda-Bank Baden-Württemberg auch in ihrer Esslinger Filiale verkauft. „Sparen und dabei Gutes tun“ ist das Motto, denn ein Anteil aus dem Erlös kommt jeweils einem sozialen Zweck zu Gute.

In diesem Jahr hatte das Team der Bank einen ganz besonderen Grund, das Hospiz zum dritten Mal zu bedenken. Ein Bankkunde kam in die Filiale und teilte seine neue Adresse mit. „Wir wussten sofort, dass dort das Hospiz ist. Das war wie ein Weckruf und für uns alle war klar, dass wir wieder an das Hospiz spenden“, erzählt Theurer. „Dort wird einfach wertvolle Arbeit geleistet.“

Advent-Wohlfahrtswerk

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Übergabe der Hoffnungsbären

Sie sollen Hoffnung vermitteln und Trost spenden: Einen ganzen Karton voller „Hoffnungsbären“ hat das Advent-Wohlfahrtwerk e.V. dem Hospiz Esslingen und dem Häuslichen Kinder- und Jugendhospizdienst gespendet. Die Bären wurden von einer Kindergruppe der Advent-Gemeinde Esslingen individuell gestaltet mit Pullis, Schals, Stirnbändern, Mützen, Hosen oder Röckchen. Die Idee, solche Hoffnungsbären zu verschenken, hatte Norbert Nauen, Beauftragter der Landesstelle Baden-Württemberg des Wohlfahrtswerks.

Musikverein Aichelberg

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P. Wiedmann, S. Kränzle, D. Geiger (v.l.)

Der Musikverein Harmonie Aichelberg hat den Erlös aus seinem diesjährigen Weihnachtskonzert dem Hospiz Esslingen gespendet. 1000 Euro kamen bei dem Konzert mit dem Titel „Feliz Navidad“ in der Feldkirche in Aichwald-Aichelberg zusammen. Diese Spende übergaben Daniel Geiger, Vorsitzender des Musikvereins, und Philipp Wiedmann, der für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein zuständig ist, an Susanne Kränzle, die Gesamtleiterin des Hospiz Esslingen.

Inner Wheel Club Esslingen

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S. Müller, S. Kränzle, Dr. S. Schlosser (v.l)

Der Inner Wheel Club Esslingen (IWC) gehört zu den treuen Unterstützern des Hospiz Esslingen der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde. Schon mehrmals hat die Frauenvereinigung für die ambulante Hospizarbeit gespendet. In diesem Jahr übergaben Präsidentin Dr. Sophia Schlosser und Sylvia Müller, die Vorsitzende des Gemeindienstes, einen Scheck über 1000 Euro für den stationären Bereich an Susanne Kränzle, die Gesamtleiterin des Hospiz.

Firma Riempp, Oberboihingen

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M.Hertle, S. Riempp, A. Jetter-Laub (v.l.)

Wer in der Oberboihinger Firma Riempp zu spät zu einer Besprechung kommt, muss fünf Euro in ein „Sitzungsschwein“ stecken. Einmal jährlich wird die kunterbunte Pappmaschee-Sau geschlachtet. Der Inhalt – rund 200 Euro - kommt auch in diesem Jahr wieder dem Hospiz Esslingen zu Gute.  „Wir unterstützen diese Einrichtung gerne, denn hier wird wirklich wichtige Arbeit geleistet“, sagt Projektleiter Steffen Riempp. Zudem sei das Sparschwein, an dessen Ringelschwanz ein kleines Schild vom Verwendungszweck des Geldes kündet, ein guter Aufhänger, um die Mitarbeiter über das Hospiz zu informieren.
Die Idee stammt von Firmenchef Friedrich E. Riempp. Er unterstützt damit die ehrenamtliche Arbeit seiner Projektleiterin Marianne Hertle. Sie ist Vorsitzende des Fördervereins Hospiz Esslingen und engagiert sich in der ambulanten und stationären Hospizarbeit. Beiden gefällt, dass neben dem pädagogischen Effekt auch die Hospizarbeit ins Blickfeld der Mitarbeiter rückt. Viele der Mitarbeiter stecken freiwillig mehr als die geforderten fünf Euro ins Schwein.

Förderverein Hospiz Esslingen

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Helga Schlöffel, Martha Würz, Marianne Hertle (v.l.)

Der Förderverein Hospiz Esslingen hat für den rückwärtigen Teil des Gartens einen Strandkorb gestiftet. Er erinnert an den im Frühjahr verstorbenen früheren Vorsitzenden Dr. Hartmann Würz, der selbst seine letzte Zeit im Hospiz verbrachte. Der Korb wurde aus den Zuwendungen anlässlich seiner Beerdigung bezahlt. „Wer den Weg ums Haus unterbrechen will oder muss, der findet hier ein geschütztes Plätzchen, das nicht so gut einsehbar ist“, sagt Marianne Hertle, die Vorsitzende des Fördervereins. Martha Würz freut sich über dieses Gedenken an ihren Mann. „Es ist ein schönes Gefühl, dass Gäste sich hier hinsetzen können und ein Stück Geborgenheit finden.“

Sparda-Bank Esslingen

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Sven Theurer und Susanne Kränzle mit Hund Flo

Bereits zum zweiten Mal unterstützt die Sparda-Bank Esslingen den ambulanten Bereich des Hospiz Esslingen. 1500 Euro übergab Filialleiter Sven Theurer an Hospizleiterin Susanne Kränzle. Die Spende stammt aus den Gewinnspar-Losen, die die Sparda-Bank Baden-Württemberg auch in ihrer Esslinger Filiale verkauft. „Sparen und dabei Gutes tun“ ist das Motto, denn ein Anteil aus dem Erlös kommt jeweils einem sozialen Zweck zu Gute.

Förderverein Hospiz Esslingen

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Seit Jahren unterstützt der Förderverein das Hospiz Esslingen in vielfältiger Weise. Marianne Hertle, Vorstandsvorsitzende des Fördervereins, übergab zusammen mit ihren Vorstandskollegen Annemarie Grammenos, Joachim Exner, Udo Mangold und Emanuel Grammenos einen Scheck über 45 000 Euro an Dekan Bernd Weißenborn und Siegfried Bessey, die Vorsitzenden der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen. 30 000 Euro kommen dem laufenden Betrieb des stationären Hospizes zu Gute, 10 000 Euro fließen in die ambulante Hospizarbeit und 5000 Euro in den Trauerbereich. Dekan Weißenborn bedankte sich für die verlässliche Unterstützung des Fördervereins, dessen Beitrag ein wesentlicher, unverzichtbarer Baustein zum Unterhalt des Hauses sei. Auch für ganz „handfeste“ Belange des Hospizes hat der Förderverein ein offenes Ohr. So wurden für Veranstaltungen zehn Biertisch-Garnituren und zehn Sonnenschirme angeschafft, die beim diesjährigen Sommerfest erstmals zum Einsatz kamen. „Wir wollen damit das gesellige Beisammensein auch im Garten des Hospizes unterstützen und es ermöglichen, Leben ins Haus zu tragen“, sagte Hertle.

Landfrauen RSKN Esslingen

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I.Köhle, S. Kränzle, A. Schneider (v.l.)

Nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilen, sondern Geld gezielt und sinnvoll einsetzen, das will der Stricktreff der Esslinger Landfrauen aus den Stadtteilen Rüdern, Sulzgries, Krummenacker und Neckarhalde (RSKN). 500 Euro haben Anneliese Schneider und Iris Köhle jetzt an Hospiz-Leiterin Susanne Kränzle übergeben. Die Socken, Handschuhe, Schals, Tücher und Babykleider, die beim gemeinsamen Handarbeiten entstehen, verkaufen die Landfrauen auf Adventsmärkten. Der Erlös kommt stets einem sozialen Zweck zu Gute. Das Geld soll dem stationären Bereich zu Gute kommen.

Historische Bürgergarde Esslingen

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3000 Euro spendete die Historische Bürgergarde Esslingen auch 2017 an den Förderverein Hospiz Esslingen. Martin Schön, Kassier der Bürgergarde und Organisator der Spendenaktion, übergab den symbolischen Scheck an Marianne Hertle, die Vorsitzende des Fördervereins. Zusammengekommen ist die Spende wie in den vergangenen Jahren vor allem dank fleißiger Strickerinnen, die das ganze Jahr über die Nadeln klappern lassen, um Socken, aber auch Mützen, Schals und anderes zu fabrizieren, das dann auf dem Weihnachtsmarkt für den guten Zweck verkauft wird.

Industriemeistervereinigung Esslingen

Schottka, Seidel, Kränzle, Mihalek, Weißenborn (v.l.)

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Genau 6251,76 Euro waren noch in der Vereinskasse, als die Industriemeistervereinigung Esslingen sich vor einem Jahr aufgelöst hat. Der Verein hat damals beschlossen, das Geld dem Hospiz Esslingen der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde zukommen zu lassen. Der ehemalige Vorsitzende Rainer Seidel, sein früherer Stellvertreter Bruno Mihalek und der letzte Schatzmeister des Vereins, Peter Schottka, haben nun die Spende an Dekan Bernd Weißenborn und Hospizleiterin Susanne Kränzle übergeben. „Nach 50 Jahren hatte sich unser Verein überlebt“, begründet Schottka die Auflösung. Während er zu seinen Hochzeiten 280 Mitglieder zählte, seien es zuletzt nur noch gut 80 gewesen. „Wir bekamen kaum mehr neue Mitglieder“, sagt Seidel.Schottka hofft, dass das Beispiel der Industriemeistervereinigung Schule macht: „Es gibt viele Vereine, die überaltern. Vielleicht finden sich Nachahmer, die ebenfalls das Hospiz unterstützen.“

Förderverein Hospiz Esslingen

Bessey, Exner, Würz, Hertle,Weißenborn, Schlöffel, Grammenos, (v.l.) - Foto: URH

Einen Scheck über 30 000 Euro übergaben die neue Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Hospiz Esslingen, Marianne Hertle, und der scheidende Vorsitzende Dr. Hartmann Würz gemeinsam mit weiteren Vorstandsmitgliedern an Dekan Bernd Weißenborn und Siegfried Bessey, den Vorsitzenden der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen. Damit löst der Förderverein bereits zum dritten Mal sein Versprechen ein, in den ersten drei Jahren jeweils 30 000 Euro zum Betrieb des Hospiz Esslingen beizusteuern und so einen wesentlichen Teil des jährlichen Defizits von rund 180000 Euro zu übernehmen. Zwar seien noch keine entsprechenden Beschlüsse gefasst, doch Hertle und Würz signalisieren Kontinuität: „Wir wollen das Hospiz mit Sicherheit weiterhin finanziell unterstützen. Doch dafür sind wir auf die Unterstützung der Esslinger Bürger angewiesen“, betonte Dr. Würz. Ohne deren „überwältigende Spendenbereitschaft“ wäre die Errichtung und Ausstattung eines stationären Hospizes nicht möglich gewesen. Dafür danke er den Esslinger Bürgern ausdrücklich noch einmal.

Sparda-Bank Esslingen

S. Theurer, S. Kränzle, B. Weißenborn (v.l.) - Foto: URH

Sparen und dabei Gutes tun - das ist der Zweck, den die Sparda-Bank Baden-Württemberg mit ihren Gewinnspar-Losen verfolgt. Auch in der Esslinger Filiale werden diese Lose verkauft, von denen ein Anteil einem sozialen Zweck zu Gute kommt. Davon profitiert in diesem Jahr das Hospiz Esslingen. 4500 Euro fließen in den Ambulanten Bereich. Sven Theurer, der Leiter der Esslinger Sparda-Bank-Filiale, hat einen entsprechenden Scheck jetzt an Dekan Bernd Weißenborn und Hospizleiterin Susanne Kränzle übergeben. Der Vorschlag, das Hospiz zu unterstützten, kam von einer Mitarbeiterin. „Die anderen stimmten sofort zu“, erzählt Sven Theurer. Praktisch alle der acht Esslinger Bankangestellten hätten eigene Erfahrungen mit schwerer Krankheit oder Tod in Familie oder Freundeskreis. Einige kennen auch das Hospiz selbst, von dessen schöner Atmosphäre Theurer beeindruckt ist. Nicht nur das Haus und die künstlerische Gestaltung, sondern auch die Begegnung mit einem Patienten haben ihn überzeugt, dass sich die Menschen dort wohlfühlen.

Kath. Kirchengemeinde St. Albertus Magnus Oberesslingen

S. Möhler, D. Speck, C. u. W. Hausmann, B. Weißenborn, S. Kränzle - Foto: URH

„Meine Frau hatte im Hospiz noch eine gute Zeit, obwohl es ihr sehr schlecht ging. Von hier ging ich immer leichten Herzens nach Hause“, erzählt Wolfgang Hausmann, dessen Frau Johanna im Januar mit 57 Jahren im Hospiz Esslingen verstarb. Diese guten Erfahrungen haben ihn bewogen, das Hospiz zu unterstützen. So spendeten die Katholische Kirchengemeinde St. Albertus Magnus in Oberesslingen die Kollekte des Requiems für Johanna Baur-Hausmann und der Verein zur Förderung der Orgel- und Kirchenmusik St. Albertus Magnus den Erlös eines Benefizkonzertes dem Hospiz. 3400 Euro sind so zusammengekommen, die Hausmann jetzt gemeinsam mit seiner Tochter Clara, Pfarrer Stefan Möhler und dem Vorsitzenden des Fördervereins Dieter Speck an Dekan Bernd Weißenborn und Hospizleiterin Susanne Kränzle übergab. „Das ist viel Geld, das dazu beiträgt, dass das Hospiz weiter bestehen kann. Aber fast noch wichtiger ist, dass Sie damit ein Zeichen setzen, dass Sie hinter der Sache stehen“, bedankte sich Weißenborn für die Spende.

Lions Club Plochingen

R. Eisler, S. Kränzle, P. Eisler, B. Weißenborn (v.l.) - Foto URH

Mit 13 000 Euro unterstützt der Lions Club Plochingen das Hospiz Esslingen. Rainer Eisler, Präsident des Lions Clubs, und seine Frau Petra übergaben die Spende jetzt an Dekan Bernd Weißenborn und Susanne Kränzle. Ein Vortrag von ihr hatte den Lions Club bewogen, seine jüngste Benefizaktion dem Hospiz zu Gute kommen zu lassen. Regelmäßig lädt der Plochinger Lions Club herausragende Persönlichkeiten zu Vorträgen ein. Der Erlös dieser Benefizabende fließt stets einem guten Zweck zu – „gemäß dem Lions-Motto ‚we serve‘, zu Deutsch ‚wir dienen‘“, erklärt Rainer Eisler. „Hospiz ist ein Thema, mit dem sich viele von uns identifizieren“, sagt Petra Eisler. Und so seien die Clubmitglieder sofort einverstanden gewesen, in diesem Jahr Spenden für das Hospiz zu sammeln. Denn man bedenke möglichst regionale, auf den Landkreis Esslingen bezogene Projekte, Initiativen oder Einrichtungen, erklärt Rainer Eisler. Petra und Rainer Eisler sind von der Atmosphäre des Hospiz Esslingen begeistert: „Ich war sehr positiv überrascht über das offene, helle und wärmespendende Haus. Es erinnert so gar nicht an einen traurigen Ort, ganz im Gegenteil“, erzählt Rainer Eisler vom ersten Besuch im Hospiz.

Firma Riempp, Oberboihingen

M. Hertle und Florian Riempp mit Schwein – zum Fest als Osterhase verkleidet

Das kunterbunte „Sitzungsschwein“ hat bei der Oberboihinger Firma Riempp schon gute Tradition. Wer zu spät zu einer Besprechung kommt, muss fünf Euro in das Sparschwein aus Pappmaschee stecken. Ein kleines Schild am Ringelschwanz kündet davon, dass das Geld dem Hospiz Esslingen zu Gute kommt. Vor fast genau einem Jahr wurde die Pappmaschee-Sau zum ersten Mal geschlachtet und von dem Erlös eine große Kiste gefüllt mit Büchern, Spielen, Mal- und Bastelmaterial und vielem mehr, mit dem sich Kinder beschäftigen können, während ihre Eltern Angehörige im Hospiz besuchen. Die Idee dazu stammt von Projektleiterin Marianne Hertle. Sie ist ehrenamtliche Mitarbeiterin in der ambulanten und stationären Hospizarbeit. Firmenchef Friedrich E. Riempp meint: „Durch das Spendenschwein wird die Hospiz-Idee in die Belegschaft getragen.“

Club Kuckucksei Nürtingen

S. Kränzle, J. Single, J. Single-Ruoff, B. Weißenborn (v.l.) - Foto: URH

„Folk gegen Krebs“: Unter diesem Motto traten neun Bands bei einem Benefizkonzert im Nürtinger Club Kuckucksei zu Gunsten des Hospiz Esslingen auf. Die Künstler verzichteten auf ihre Gage, so dass der Erlös aus Eintrittskarten und Spenden dem guten Zweck zuflossen. Organisator Johannes Single und seine Frau Jennifer übergaben die Spende von 1800 Euro jetzt an Dekan Bernd Weißenborn und Hospizleiterin Susanne Kränzle. Dass das Hospiz bedacht wurde, hat für die Singles ganz persönliche Gründe: Jennifer Single-Ruoffs Mutter und ihr Großvater verstarben im vergangenen Jahr nur wenige Monate nacheinander im Esslinger Hospiz. Ihre Mutter habe sich im Hospiz gut umsorgt gefühlt, erzählt Jennifer Single-Ruoff. Gut drei Wochen verbrachte sie vor ihrem Tod dort. „Es war für mich schön zu sehen, dass ihr dort die Angst genommen wurde vor dem, was auf sie zukommt.“

Historische Bürgergarde Esslingen

Bürgergarde übergibt Spende an den Förderverein - Foto: URH

Die Historische Bürgergarde Esslingen spendete 3000 Euro an den Förderverein Hospiz Esslingen. „Wir fühlen uns sehr mit der Arbeit des Hospiz verbunden“, erklärte Vortsandsmitglied Martin Schön. Wenn möglich wolle man diese wichtige Einrichtung kontinuierlich unterstützen. Dr. Hartmann Würz, der Vorsitzende des Fördervereins, bedankte sich für die großzügige Spende, mit der der Förderverein bereits zum zweiten Mal bedacht wurde. „Ihre Unterstützung der Hospizarbeit ist großartig“, sagte er. Um die Spendensumme zusammen zu bekommen müssen sich die Mitglieder der Bürgergarde mächtig ins Zeug legen. Ein Kreis fleißiger Strickerinnen, darunter auch solche, die nicht Mitglied in der Bürgergarde sind, stellt über das ganze Jahr Socken, Mützen, Schals und andere Handarbeiten her, die dann zusammen mit Glühwein beim Esslinger Weihnachtsmarkt für den guten Zweck verkauft werden. In diesem Jahr waren 55 Personen 600 Stunden auf dem Weihnachtsmarkt im Einsatz, berichtete Martin Schön. Allein 300 Paar handgestrickte Socken wurden verkauft.

Evang. Förderverein für Krankenpflege, diakonische und soziale Dienste, Plochingen

Spendenübergabe im Hospiz - Foto: URH

Der Evangelische Förderverein für Krankenpflege, diakonische und soziale Dienste in Plochingen hat 5000 Euro für das Hospiz Esslingen gespendet. Der Vorsitzende, Pfarrer Gottfried Hengel, und seine Vorstandskollegen Helga Spieth, Friedrich Kußmaul sowie Paul und Tobias Prinzing übergaben das Geld an Dekan Bernd Weißenborn und Hospizleiterin Susanne Kränzle und nutzten die Gelegenheit, sich selbst ein Bild vom Hospiz zu machen. Die Summe kommt dem laufenden Betrieb des Hospiz Esslingen zu Gute. „Ihre Spende hilft uns dabei sehr weiter“, bedankte sich Weißenborn für die großzügige Zuwendung. Das Hospiz erfahre viel finanzielle Förderung aus dem Landkreis, sagte Kränzle. Sie wertet dies auch als Zeichen der Solidarität: „Nur so können wir das leisten, was wir für Menschen am Lebensende tun.“ Der große Vertrauensvorschuss komme auch durch die meist seit vielen Jahren tätigen ehrenamtlichen ambulanten Hospizdienste in den Gemeinden, die inzwischen auch im stationären Hospiz mit seinen acht Plätzen im Einsatz sind, vermutet Kränzle. Viel Unterstützung komme auch aus Plochingen, weiß die Hospizleiterin.

ConSilium - Flatspot-Shop Stuttgart

Dominiks Freunde mit den Stoffbeuteln - Foto: URH

Sie haben erlebt, wie ihr Freund Dominik geborgen und in Würde im Hospiz Esslingen sterben durfte. Sie haben sich während der Tage, die der 26-Jährige im Frühsommer im Hospiz verbrachte, dort selbst gut aufgehoben gefühlt. Nun wollen Dominiks Freunde etwas zurückgeben und entwarfen eine Sonderedition von Stoffbeuteln exklusiv fürs Hospiz. 2012 hat Dominik das Label „ConSilium“ gegründet, das fair gehandelte Textilien – vor allem Shirts, Jacken, Kappen und Mützen - individuell im Siebdruckverfahren bedruckt. Sie werden im Flatspot-Shop in Stuttgart verkauft. Die gebatikten und bedruckten Stoffbeutel sind Unikate. Von jedem Stück kommen fünf Euro dem Hospiz Esslingen zu Gute. „Wir wollen etwas unterstützen, das Dominik geholfen hat, und das war das Hospiz“, sagt seine Lebenspartnerin Sarah. Dominik habe sich einen Ort gewünscht, an dem er gut versorgt werde und keine Schmerzen leiden müsse, erzählt die 26-Jährige.

Neuapostolische Kirche Esslingen

H.-J Lörcher, S. Kränzle, B. Weißenborn - Foto: URH

Bereits zum dritten Mal hat die Neuapostolische Kirche Esslingen das Hospiz mit einer Spende unterstützt. 1000 Euro übergab Hans-Joachim Lörcher, Leiter des Kirchenbezirks Esslingen der Neuapostolischen Kirche, an Hospizleiterin Susanne Kränzle und Bernd Weißenborn, Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Esslingen. „Das Hospiz ist eine wichtige Einrichtung. Diese zu unterstützen ist uns eine Herzensangelegenheit“, sagte Lörcher. Das Geld kommt aus dem Budget für soziale Zwecke. Rasch sei man sich einig gewesen, dem Hospiz erneut eine Spende zukommen zu lassen. „Wir wollten im christlichen Miteinander etwas Gutes tun.“ Dass Menschen im Hospiz auf ihrem letzten Weg gut begleitet und auch die Angehörigen betreut würden, sei eine schöne Sache“, so Lörcher. Deshalb könne das Hospiz auch weiterhin mit der Unterstützung der Neuapostolischen Kirche rechnen. „Wir hatten auch schon Mitglieder der neuapostolischen Gemeinde bei uns im Haus“, berichtete Kränzle. Weißenborn bedankte sich für die großzügige Spende: „Wir möchten mit dem Hospiz einen Akzent setzen auch gegen die aktive Sterbehilfe. Ich bin überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Daimler-Niederlassung Stuttgart

A. Fiala, B. Weißenborn, M. Hommel - Foto: URH

Daimler-Mitarbeiter spenden im Rahmen der Aktion „ProCent“ die Cent-Beträge ihrer Gehaltsabrechnung. Der Konzern stockt den Betrag dann um dieselbe Summe auf. Damit werden soziale Projekte unterstützt. In diesem Jahr wurde das Hospiz Esslingen mit 4500 Euro für eine neue Telefonanlage bedacht. Andreas Fiala, der Betriebsratsvorsitzende, und Manfred Hommel, der Leiter der Niederlassung Stuttgart, machten sich vor Ort ein Bild von der Arbeit im Hospiz und waren tief beeindruckt: „Es ist eine unglaubliche und wichtige Aufgabe, die Sie wahrnehmen“, sagte Hommel am Ende des Rundgangs mit Dekan Bernd Weißenborn. Die Vorschläge, welche – vorrangig regionale – Projekte bedacht werden, kommen aus den Reihen der Mitarbeiter, erklärte Fiala. Ein Mitarbeiter aus dem Raum Esslingen habe das Hospiz vorgeschlagen. „Wir wollen solche Themen nach außen tragen, deshalb informieren wir die Belegschaft auch immer über die unterstützten Projekte“, sagte Fiala. „Die Aktion zeigt, dass man gemeinsam auch mit kleinsten Beträgen Gutes tun kann“, bedankte sich  Weißenborn. „Wir geben den Anstoß und wünschen uns, dass es viele Nachahmer gibt“, betonte Hommel.

Jörg Ilzhöfer, Esslingen

J. Ilzhöfer, S. Kränzle - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Gewöhnlich ist der Esslinger Koch Jörg Ilzhöfer mit seiner Kochschule „Ilzhöfers“ am Hafenmarkt gut beschäftigt. Doch wenn im Esslinger Hospiz ein Gast einen besonderen kulinarischen Wunsch hat, nimmt er sich Zeit, diesen zu erfüllen - ob Gänsekeule mit Knödeln, Spargel, Cordon Bleu, Braten mit Rotkraut und Spätzle oder Fasnetsküchle. Über eine ehemalige Hospizmitarbeiterin, die in seiner Kochschule beschäftigt ist, erfuhr der Spitzenkoch, dass sich mancher Gast noch ein besonderes Essen wünscht. „Ich erinnerte mich daran, wie meine Mutter als sie im Sterben lag, sich noch ein Leberwurstbrot wünschte“, erzählt er. Den Menschen im Hospiz ihre Essenswünsche zu erfüllen, ist für Jörg Ilzhöfer etwas Besonderes. „Das ist wie für ein Familienfest zu kochen, da will man es auch richtig gut machen und steckt mehr Liebe rein. Ich bin mir auch bewusst, dass es für einen Menschen die letzte Mahlzeit dieser Art sein könnte.“ Selbstverständlich koche er nicht nur für den einzelnen Gast, sondern für alle im Hospiz. Und dies komplett kostenlos. Alle paar Wochen fragen die Mitarbeiterinnen des Hospiz bei Jörg Ilzhöfer an, wenn sie von einem besonderen Wunsch eines Gastes erfahren haben. Der Koch reagiert dann kurzfristig. Lücken im Terminplan fänden sich immer, und wenn er sonntags oder montags an seinen eigentlich freien Tagen am Herd stehe. Was ihn antreibt, sich im Hospiz ehrenamtlich zu engagieren? Jörg Ilzhöfer antwortet mit einer Gegenfrage: „Warum sollte ich das nicht machen?"

Förderverein Hospiz Esslingen

S. Schöttner-Becker, B. Weißenborn, H. Würz, H. Schlöffel (v.l.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Ein verlässlicher Partner des Hospiz ist seit Jahren der Förderverein Hospiz Esslingen. Er hat zugesagt, mindestens in den ersten drei Jahren jährlich 30 000 Euro am Defizit des laufenden Betriebs zu übernehmen. In diesem Jahr konnte der Fördervereinsvorsitzende Dr. Hartmann Würz gemeinsam mit Vorstandsmitglied Helga Schlöffel sogar 40 000 Euro an Dekan Bernd Weißenborn und Sabine Schöttner-Becker, die Leiterin des stationären Bereichs, übergeben. Dies sei wegen unter anderem wegen eines guten Spendenaufkommens möglich, betonte Würz. Auf Spenden allein will sich der Fördervereinsvorsitzende jedoch nicht verlassen. Vielmehr wirbt er um weitere Mitglieder. „Spendeneinnahmen sind variabel. Beitragseinnahmen sind mit geringen Schwankungen fix und somit verlässlich kalkulierbar.“ Dass die Hospizarbeit eher mehr als weniger Zuschüsse brauchen wird, davon ist er überzeugt. Das finanzielle Defizit, das sich aus der Differenz zwischen realen Kosten und den von den Kassen getragenen Tagessätzen ergibt, sei mit 150 000 bis 180 000 Euro pro Jahr schon jetzt größer als ursprünglich angenommen. Personalkostensteigerungen seien zudem unvermeidbar, meint Würz. Außerdem müsse mit zusätzlichen Kosten für medizinische Geräte gerechnet werden, die jetzt noch gar nicht vorauszusehen seien. Der Förderverein wolle deshalb dafür gewappnet sein, den bisherigen Jahreszuschuss für das stationäre Hospiz auf 40 000 Euro zu erhöhen.

Fleischerinnung Stuttgart-Neckar-Fils

S. Kränzle, U. Klostermann, S. Schöttner-Becker, M. Fricker (v.l.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Im Hospiz wird nur noch wenig gegessen. Doch manchmal sind es die kleinen Leckerbissen, die Freude in den Tag bringen. Solche Wünsche den Patienten zu erfüllen, dazu will künftig die Fleischerinnung Stuttgart-Neckar-Fils beitragen. „Wir unterstützen schon lange in kleinem Rahmen soziale und humanitäre Projekte“, sagt Geschäftsführer Ulrich Klostermann. Zum ersten Mal allerdings kommt diese Förderung einem Hospiz zu Gute. Nicht nur für die Erfüllung kleiner Einzelwünsche, sondern auch für bestimmte Anlässe – etwa wenn ein Gast Geburtstag feiert – oder bei anderen Ereignissen will die Innung künftig das Hospiz über lokale Metzgereien mit Naturalien des Fleischerhandwerks versorgen. Eine Zusage, für das erste Sommerfest im Hospiz das Grillgut zu spendieren, gab Klostermann spontan und freudig. Für Klostermann soll dies keine Eintagsfliege sein. „Ich kann mir eine längerfristige Unterstützung gut vorstellen“, sagte er. Denn im Hospiz werde eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe erfüllt.

Firma Kurz Tribotechnik Esslingen

B. Kurz und Prokuristin Katrin Weinert - Foto: URH

Regelmäßig bietet die Esslinger Firma Kurz Tribotechnik kostenlose Fachtagungen für ihre Kunden an. Die Frage eines Interessenten, was die Firma denn für eine solche Veranstaltung verlange, brachte Geschäftsführer Burkhardt Kurz auf den Gedanken, statt eines Honorars um Spenden für das Hospiz Esslingen zu bitten. Die Teilnehmer der jüngsten Schulung, die Geschäftsführer Thomas Wurmbach durchführte,  gaben großzügig, so dass insgesamt 1120 Euro zusammenkamen. „Das Hospiz ist eine wichtige Einrichtung, die sich ganz direkt um Menschen kümmert“, betont Kurz. Wenn man mitten im Geschäftsleben stehe, denke man eher nicht ans Sterben. Umso wichtiger sei die Arbeit des Hospizes. „Man braucht einen Impuls, sich darüber Gedanken zu machen“, sagt Kurz. Und diesen Impuls will er auch mit seinem Spendenaufruf geben und so „einen Samen einpflanzen“. Künftig sollen alle Spenden aus den Schulungen und Vorträgen ans Hospiz gehen. „Da weiß man konkret, wo das Geld hingeht und wofür es verwendet wird“, erklärt Kurz.

Lechler-Stiftung

D. Hauswirth, S. Schöttner-Becker, B. Weißenborn (v.l.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Mit 105 000 Euro hat die Lechler-Stiftung bereits in den letzten drei Jahren das Hospiz Esslingen unterstützt. Jetzt wurde die Förderung um ein Jahr verlängert und eine weitere Zuwendung von 35 000 Euro bewilligt. Stiftungsvorstand Dieter Hauswirth übergab den Förderbescheid jetzt an Dekan Bernd Weißenborn und Sabine Schöttner-Becker, die den stationären Bereich im Hospiz leitet. Das Fördergeld dient dem Aufbau eines Kompetenzzentrums für Hospiz- und Palliativarbeit. „ Die Lechler-Stiftung hat damit einen wesentlichen Baustein zum Aufbau des Hauses beigetragen“, bedankte sich Weißenborn. Das Esslinger Hospiz passe inhaltlich gut zum neuen Förderschwerpunkt der Stiftung, die sich vor kurzem den Bereichen Demenz, Palliativmedizin und Hospiz zugewandt hat, betonte Hauswirth. „Wir sind sehr überzeugt von der Wichtigkeit der Arbeit, die hier geleistet wird.“ Hauswirth hat kein Verständnis dafür, dass ein Hospiz Jahr für Jahr ein großes Defizit stemmen muss, weil nach den gesetzlichen Regelungen die Sätze der Krankenkassen nicht den kompletten Bedarf abdecken. Bis zu 180 000 Euro muss die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Esslingen als Trägerin des Hospizes jährlich durch Spenden aufbringen, um die Deckungslücke im laufenden Betrieb zu schließen. „Es kann nicht sein, dass ein Abmangel programmiert ist und Einrichtungen wie das Hospiz dauerhaft auf Spenden angewiesen sind“, erklärte Hauswirth.

Inner Wheel Club Esslingen

S. Kränzle, S. Müller, D. Keidel - F.: URH

Bereits zum dritten Mal unterstützt der Inner Wheel Club Esslingen (IWC) das Hospiz Esslingen. Präsidentin Dorothea Keidel und Sylvia Müller, die Vorsitzende des Gemeindienstes, übergaben einen Scheck über 1000 Euro an Susanne Kränzle, die Gesamtleiterin des Hospiz. Die Spende soll der ambulanten Hospizarbeit zu Gute kommen. „Wir können Ihre Unterstützung sehr gut gebrauchen“, bedankte sich Kränzle für die großzügige Spende. Denn Hospizarbeit werde nicht vollständig über die Kranken- oder Pflegekassen finanziert. „Es bleibt bewusst ein Solidaritätsbeitrag, den die Gesellschaft leisten soll“, betonte sie. Sylvia Müller wollte diese Spende nicht zweckgebunden dem Hospiz übergeben, da sie überzeugt ist, dass die Hospizleitung am besten weiß, wo  Gelder dringend benötigt und ihre Arbeit unterstützt werden kann. So erklärt Kränzle, dass unter anderem Sach- oder Raumkosten im ambulanten Bereich vom Träger selbst aufgebracht werden müssen. „Das Hospiz engagiert sich auf einem Gebiet, vor dem viele Menschen Scheu haben und eine große Hemmschwelle besteht. Und doch hoffen wir alle, dass wir in Würde und mit guter Begleitung sterben dürfen. Das Hospiz erfüllt diese überaus wichtige gesellschaftliche Aufgabe“, sagt Dorothea Keidel. Die Hospizarbeit, ob ambulant oder stationär, sei eine beruhigende Rückversicherung für eine würdevolle Begleitung im Sterben. Deshalb sei es dem IWC ein Anliegen, diese Arbeit zu unterstützen.

Firma Riempp Oberboihingen

M. Hertle, S. Kränzle, F. Riempp - F.: URH

Wer bei der Oberboihinger Firma Riempp zu spät zu einer Sitzung kommt, muss fünf Euro in ein Sparschwein stecken. 110 Euro kamen zusammen, weitere 50 Euro legte Firmenchef Friedrich E. Riempp drauf. Projektleiterin Marianne Hertle, die die Spendenaktion initiiert hatte, ist ehrenamtliche Mitarbeiterin in der ambulanten und stationären Hospizarbeit und stellte immer wieder fest, dass für Kinder, die im Hospiz zu Besuch sind, geeignetes Spielzeug fehlt. So füllte sie eine große Kiste mit Büchern, Spielen, Bastelmaterial, Buntstiften, Papier und vielem mehr, mit dem sich Mädchen und Jungs beschäftigen können, während ihre Eltern Angehörige im Hospiz besuchen.

Annette Weiss und Martina Storr

B. Weißenborn, M. Storr, O. Weiss, S. Kränzle - Foto: URH

Etwa 600 Engel aus Notenpapier, handgeschöpftem Bütten oder Tapetenresten in verschiedenen Größen fertigten Annette Weiß und Martina Storr an. Ihre zarten plissierten Gewänder sind gefaltet, eine Holzkugel bildet den Kopf. Verkauft wurden die himmlischen Boten für das Hospiz Esslingen. 3000 Euro sind so zusammengekommen, die Martina Storr und Oswald Weiss in Vertretung seiner erkrankten Frau an Hospizleiterin Susanne Kränzle und Dekan Bernd Weißenborn übergaben. „Das ist ein wunderbarer Beitrag zur Unterstützung des Hospiz“, bedankte sich der Dekan für das große Engagement.

Frauengymnastik TSV RSK Esslingen

M. Hemminger, S. Müller, S. Kränzle - Foto: URH

230 Euro hat die Frauengymnastikabteilung des Sportvereins TSV RSK Esslingen bei ihrer Jahresabschlussfeier für das Hospoiz gesammelt. Nachdem in diesem Jahr eine Mit-Turnerin in einem Hospiz verstorben war, fiel die Wahl auf diesen Spendenzweck. „Wir wollten das auch im Gedenken an sie tun“, sagt Abteilungsleiterin Sabine Müller. Die Spende hat Müller jetzt gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Marion Hemminger an Susanne Kränzle, die Leiterin des Hospiz, übergeben. „Wir wissen, dass das keine Riesensumme ist“, meinte Müller. „Die Höhe ist nicht entscheidend. Viel mehr zählt, dass Sie damit ein schönes Zeichen der Solidarität gesetzt haben“, bedankte sich Kränzle. „Hospizarbeit ist überwiegend weiblich“, ergänzte sie. Deshalb freue sie sich umso mehr über dieses Symbol weiblicher Unterstützung.

Weingärtner Esslingen

R. Fischer, A. Sohn, S. Kränzle, B. Weißenborn, R. Hemminger - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

2000 Flaschen Spätburgunder Spätlese trocken hatten die Weingärtner Esslingen eigens für das Hospiz angefüllt und verkauft. Zwei Euro vom Verkaufspreis des Hospizweins gingen an das Hospiz. Albrecht Sohn, Vorsitzender der Weingärtner Esslingen, Geschäftsführerin Ramona Fischer und Regina Hemminger, die in ihrem Geschäft in der Esslinger Heugasse den Hospizwein verkauft, übergaben nun einen Scheck in Höhe von 4000 Euro an Dekan Bernd Weißenborn und Hospizleiterin Susanne Kränzle. „Die Weingärtner haben uns von Anfang an tatkräftig unterstützt“, bedankte sich Bernd Weißenborn. Albrecht Sohn kann sich vorstellen, dass der Hospizwein eine Dauereinrichtung wird. Zumindest die nächsten 3000 Flaschen seien abgefüllt, berichtete Ramona Fischer. Wieder ist es eine Spätburgunder Spätlese trocken und wieder gibt es diesen Wein sonst nicht zu kaufen. Dass der Hospizwein ein neues Etikett bekommen hat, hält Regina Hemminger für ein wichtiges Zeichen. „Jetzt geht es darum, den Betrieb des Hauses zu unterstützen.“

Mitarbeiter der EnBW Esslingen

EnBW-Spendenübergabe im Hospiz - Foto: URH

Die Mitarbeiter der EnBW in Esslingen haben bei ihrem diesjährigen vom Betriebsrat organisierten Mitarbeiterfest wie schon im vergangenen Jahr für das Esslinger Hospiz gespendet. 1111 Euro überbrachten Betriebsrats- vorsitzender Dietmar Weber, sein Stellvertreter Wolfgang Schüle und Betriebsratsmitglied Tiziano Schweiker Dekan Bernd Weißen- born und Hospiz-Leiterin Susanne Kränzle. Dabei konnten sich die drei EnBW-Betriebsräte bei einem Rundgang selbst ein genaues Bild vom Hospiz machen. „Es ist ein sehr schönes Haus, in dem man sich wohlfühlen kann und das so gar nicht den Eindruck eines Hauses macht, in dem gestorben wird“, so Webers Fazit. „Das Hospiz ist eine Bereicherung für Esslingen.“

Förderverein Hospiz Esslingen

Spendenübergabe mit Vorstandsteam des Fördervereins – Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Einen Scheck über 30 000 Euro überreichte der Förderverein Hospiz Esslingen für die laufenden Betriebskosten des Hauses. „Wir fürchten, dass der Anteil, der nicht von den Krankenkassen übernommen wird, höher als die bisher errechneten 150 000 Euro pro Jahr liegen wird“, erklärt Dr. Hartmann Würz, Vorsitzender des Fördervereins. Für den möglichen Mehrbedarf an Betriebskosten und auch für den Fall, dass die Spenden nachlassen, wolle man Sorge tragen. Schon jetzt hat der Förderverein zugesagt, in den ersten drei Jahren jeweils 30 000 Euro zu den Betriebskosten beizusteuern. „Notfalls müssen wir diesen Betrag aufstocken. Das geht aber nur, wenn wir noch weitere Mitglieder gewinnen können“, so Würz. Gut 560 Mitglieder zählt der Verein derzeit, bis in einem Jahr sollen es mindestens 600 sein. Der Förderverein habe von Anfang an als starker Partner der Gesamtkirchengemeinde sowohl ideell als auch finanziell dazu beigetragen, dass das ambitionierte Projekt verwirklicht werden konnte, sagte Dekan Bernd Weißenborn. Auch die ambulante Hospizarbeit unterstützt der Förderverein seit vielen Jahren mit einem jährlichen Beitrag von rund 11 000 Euro. All dies sei dem Förderverein nur möglich dank Mitgliedsbeiträgen und Spenden, betont Würz.

Katholische Gesamtkirchengemeinde Esslingen

S. Möhler, S. Kränzle, S. Schöttner-Becker, B. Weißenborn - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Ein Bronzekreuz, einen passenden Kerzenhalter, fünf Großdruckexemplare des Gotteslobs, zwei Rosenkränze und eine große Bibel mit Illustrationen von Sieger Köder brachte Stefan Möhler als Geschenk der Katholischen Gesamtkirchengemeinde ins Esslinger Hospiz. „Wir möchten damit einen Beitrag zur Seelsorge leisten“, erklärte der katholische Priester und Leiter der Seelsorgeeinheit Esslingen. Kreuz und Kerzenleuchter könne man am Krankenbett aufstellen und wenn noch weitere Rosenkränze gebraucht würden, „geben wir gerne noch mehr“.„Wir sind in einem guten ökumenischen Geist unterwegs“, betonte auch Dekan Bernd Weißenborn Er bedankte sich für das Geschenk als schönes Zeichen dafür, dass die katholische Kirche hinter dem Hospiz stehe. Dort gehe es nicht nur um die würdige Begleitung Sterbender, sondern auch darum, in der Seelsorge einen Raum des Trostes zu eröffnen. „Wir tragen gerne dazu bei, diesen offenen Geist zu leben“, betonte Möhler.

Inner Wheel Club Esslingen

S. Kränzle, S. Müller, J. Löffler, D. Keidel (v.l.) - Foto: URH

Mit 1500 Euro unterstützt der Inner Wheel Club Esslingen (IWC) den ambulanten Bereich des Hospiz Esslingen der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde. Dorothea Keidel, Vizepräsidentin des IWC, und Sylvia Müller, die Vorsitzende des Gemeindienstes, übergaben die Spende an Hospiz-Leiterin Susanne Kränzle und Juliane Löffler, die Leiterin des ambulanten Bereichs.  „Hier wird eine wertvolle und wichtige Arbeit geleistet“, sagt Sylvia Müller über den Einsatz der Ehrenamtlichen, die sterbenskranke Menschen zuhause, im Pflegeheim oder Krankenhaus begleiten. „Es ist eine große Beruhigung, dass es diese ehrenamtliche Begleitung gibt. Sie kann dazu beitragen, dass Menschen in Frieden gehen können“, ergänzt Dorothea Keidel.

Förderverein Hospiz Esslingen

J. Exner, Dr. Würz, B. Weißenborn - Foto: URH

Eine Riesenüberraschung bereitete der Förderverein Hospiz Esslingen Dekan Bernd Weißenborn bei der Eröffnung des Hospiz Esslingen.

Dr. Hartmann Würz, Vorsitzender des Fördervereins, und Schatzmeister Joachim Exner übergaben einen Scheck über 410 000 Euro. Die Heilbronner Bürgerin Elisabeth Holeczek hatte den Förderverein in ihrem Testament bedacht.

Historische Bürgergarde Esslingen

Spendenübergabe im Hospiz - Foto: URH

Dreimal spendete die Historische Bürgergarde Esslingen 5000 Euro in den vergangenen Jahren für das Hospiz Esslingen. Den dritten Spendenscheck übergab Kassier Martin Schön jetzt gemeinsam mit Erika Meckler und Monika Krause an Dekan Bernd Weißenborn, Siegfried Bessey, den Vorsitzenden der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde, und Susanne Kränzle, die Leiterin des Hospizes. „Es hilft uns sehr, dass Sie das Hospiz so großzügig unterstützen“, dankte Weißenborn der Bürgergarde. Diese habe er wegen ihres vorbildlichen gemeinwesenorientierten Engagements sehr zu schätzen gelernt. Die erneute Spende der Bürgergarde sei auch Ausdruck dafür, dass das Projekt großen Rückhalt in der Bevölkerung habe, sagte Bessey. Die Spende ist unter anderem das Ergebnis fleißiger Handarbeit. Ein Kreis von knapp 20 Frauen – Mitglieder unter Unterstützerinnen – strickt und häkelt über das ganze Jahr Socken, Mützen oder Schals und stellt andere Handarbeiten her. Diese werden wie auch Glühwein auf dem Esslinger Weihnachtsmarkt verkauft. 250 Stunden haben Ehrenamtliche im vergangenen Winter am Stand auf dem Weihnachtsmarkt Dienst getan.

Angela Raichle

A. Raichle und H.-P. Enge - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Angela Raichle, die Inhaberin eines Fußpflegestudios in Esslingen-Wäldenbronn, spendet stets die gesamten Einnahmen ihres jährlichen Hoffestes mit Namen "Winterzauber", das sie als Dankeschön für ihre Kunden, Freunde und Bekannte veranstaltet, für einen guten Zweck.

Mit 1111 Euro wurde erstmals eine vierstellige Summe erreicht. Damit unterstützt die engagierte Geschäftsfrau in diesem Jahr das Hospizhaus.

Gemeinnützige Gesellschaft Günther Blauw

H.-P. Enge, R. Blauw, B. Weißenborn (v.l.) - Foto: URH

5000 Euro spendet die Gemeinnützige Gesellschaft Günther Blauw zur Unterstützung von Forschung, Bildung und Gemeinwesen mbH für das Esslinger Hospizhaus. Damit unterstützt der Eigentümer des Esslinger Neckar-Centers, Günther Blauw, das ambitionierte Projekt der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen, das erste stationäre Hospiz im Landkreis Esslingen zu bauen. Mit dem Geld sollen für die acht Gästezimmer Fernseher angeschafft werden.Regine Blauw, Tochter von Günther Blauw und Mitgeschäftsführerin des Neckar-Centers, übergab die Spende jetzt an Dekan Bernd Weißenborn und Projektleiter Horst-Peter Enge. „Mit gefällt das Konzept, dass hier Menschen aufgefangen und in einer schönen Atmosphäre betreut werden“, sagte sie. Die Stiftung unterstütze vorwiegend Projekte in Esslingen. „Damit wollen wir unsere Verbundenheit zu dieser Stadt zum Ausdruck bringen, auch wenn wir nicht mehr hier leben“, so die gebürtige Esslingerin.

Benz Personaldienstleistungen

U. Bosse u. H.-P. Enge – Foto: URH

1200 Euro hat die Esslinger Firma Benz Personaldienstleistungen für das Hospizhaus gespendet. Statt ihren Kunden Weihnachtspräsente zu machen, wollte Geschäfts- führerin Ursula Bosse lieber ein soziales Anliegen unterstützten. „Es ist wichtig, dass es eine solche Einrichtung wie das Hospizhaus gibt, denn viele brauchen diese Unterstützung“, sagt sie. Zudem wisse sie hier genau, wohin ihr Geld gehe und dass es an der richtigen Stelle ankomme. Ihre Spende wird in den laufenden Betrieb fließen, zu dem die Evangelische Gesamtkirchen- gemeinde als Trägerin des Hospizes jährlich rund 150 000 Euro zuschießen muss. Ursula Bosse will das Hospiz nicht nur finanziell fördern. Sie legte den Weihnachtsgrüßen an ihre Geschäftspartner eine Informationsbroschüre über das Hospizhaus bei. „Ich hoffe, dass meine Kunden auf den Zug aufspringen und ebenfalls spenden.“

Mitarbeiter der EnBW Operations GmbH Esslingen

Weißenborn, Schüle, Weber, Enge - Foto: URH

777 Euro haben die Mitarbeiter der EnBW Operations GmbH in Esslingen für das Hospizhaus gesammelt. Zum ersten Mal hatte der Betriebsrat ein Mitarbeiterfest organisiert. Der Erlös der Tombola fließt nun dem Hospizhaus zu. „Es ist ein wichtiges Thema, auf das wir aufmerksam machen wollten“, sagt Betriebsratsvorsitzender Dietmar Weber.  Man habe das mit Ängsten verbundene Thema Hospiz in den Kreis der Mitarbeiter tragen und diese für das wichtige Anliegen sensibilisieren und Hemmungen abbauen wollen“, ergänzt sein Stellvertreter Wolfgang Schüle.

Förderverein Hospiz Esslingen

J. Exner, B. Weißenborn, H. Würz - Foto: URH

Der Förderverein Hospiz Esslingen hat 30 000 Euro für das Hospizhaus gegeben. Das Geld stammt aus der Spende von 50 000 Euro einer Denkendorferin. Sie will namentlich nicht genannt werden. Dr. Hartmann Würz, Vorsitzender des Fördervereins, und Schatzmeister Joachim Exner übergaben die Spende jetzt an Dekan Bernd Weißenborn. Mit dem Geld erfüllt der Förderverein durch einstimmigen Vorstands-Beschluss das Anliegen von Susanne Kränzle, Leiterin des ersten stationären Hospizes im Landkreis Esslingen, als Fußboden statt Linoleum Parkett zu verlegen. Das schaffe eine wärmere Atmosphäre, sind sich die drei Herren einig. Denn die sterbenskranken Menschen im Hospiz sollen eine freundliche und wohnliche Umgebung vorfinden. 

Jahrgang 1933/34 Oberesslingen

Enge, Weißenborn, Singer, Kehrberger (v.l.) - Foto: B. Burghardt

1000 Euro hat der Jahrgang 1933/34 bei der Eisernen Konfirmation und bei der Totenehrung innerhalb der 80er-Feier für das Hospizhaus gesammelt. Diese Spende haben Günther Singer und Achim Kehrberger jetzt an Dekan Bernd Weißenborn und Projektleiter Horst-Peter Enge übergeben. „Lassen Sie uns das Licht anzünden, das die Dunkelheit erhellen kann. So hart es auch klingen mag: es kann auch uns zugutekommen, wenn eines Tages unser eigenes Licht erlöscht“, so Singer. Dekan Weißenborn bedankte sich für die großzügige Spende: „Es ist für uns ein ermutigendes Zeichen, von so vielen Seiten so große Unterstützung für dieses wichtige Projekt zu erfahren.“ Die Aufgabe könne nur gelingen, wenn sich viele Menschen dafür einsetzten und hinter dem Hospizhaus stünden.

Deutsche Fernsehlotterie

Spendenübergabe vor Hospiz - Foto: urh

Spendenübergabe vor Hospiz - Foto: urh

Mit 300 000 Euro fördert die Deutsche Fernsehlotterie den Bau des Hospizhauses in Esslingen. „Das Hospizhaus verbessert das Angebot des regionalen Netzwerkes und ist als erstes stationäres Hospiz im Landkreis Esslingen der bislang fehlende Baustein in den bestehenden Versorgungsstrukturen“, erklärt Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie, warum man das Projekt mit einer solch hohen Summe fördere. Die Fernsehlotterie setze einen starken Schwerpunkt in der Förderung der Hospizarbeit, erklärte Jessica Kemmler vom Diakonischen Werk Württemberg. Über sie lief der Antrag auf Förderung aus der Fernsehlotterie. 

EZ-Weihnachtsspendenaktion

Spendenübergabe mit P. Purnell, H.-P. Enge, Ch. Bechtle-Kobarg, B. Weißenborn - Foto: R. Bulgrin

P. Purnell, H.-P. Enge, Ch. Bechtle-Kobarg, B. Weißenborn (v.l.) - Foto: R. Bulgrin

25 000 Euro aus der Weihnachtsspendenaktion der Eßlinger Zeitung überreichten EZ-Verlegerin Christine Bechtle-Kobarg und Patrick Purnell vom Verein „Gemeinsam helfen“ an Dekan Bernd Weißenborn und Projektleiter Horst-Peter Enge. Damit kann im Neubau des Hospizes das Pflegebad eingerichtet werden. Die stolze Summe kommt aus den Weihnachtsspendenaktionen der Jahre 2011/12 und 2012/13 und damit von Leserinnen und Lesern der Eßlinger Zeitung, aber auch Firmen und Einrichtungen. Dies ist für die EZ-Verlegerin ein weiterer Beleg dafür, „wie sehr dieses Projekt der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen in der Bevölkerung verankert ist.“

Kastanienfest Esslingen-Sulzgries

Spendenübergabe in den Weinbergen - Foto: A. Rapp

10 000 Euro war der Erlös des Kastanienfestes, das Waldtraud und Hans Rapp  gemeinsam mit Nachbarn 2013 bereits zum 12. Mal organsiert haben. Dieses Geld wurden jetzt zu gleichen Teilen an drei soziale Projekte übergeben: das Hospizhaus, die neue Kinderstiftung der Caritas Fils-Neckar-Alb und ein Schulprojekt samt Gesundheitszentrum in Guinea.

Neuapostolische Kirche Esslingen

Spendenübergabe mit Vertretern der NAK - Foto: R. Bulgrin

„Es war uns ein Herzensanliegen, die Errichtung des Hospizhauses in Esslingen finanziell zu unterstützen.“ Dies betonte der stellvertretende Leiter des Kirchenbezirks Esslingen der neuapostolischen Kirche Süddeutschland K.d.ö.R., Karl-Otto Schöllkopf, anlässlich der Übergabe eines Schecks in Höhe von 6 000 Euro an Dekan Bernd Weißenborn. Das Geld war bei einem Benefizkonzert in der neuapostolischen Kirche Esslingen gespendet worden. „Mit großer Dankbarkeit und Hochachtung begegnen wir der wertvollen Arbeit u.a. der Arbeitsgemeinschaft Hospiz Esslingen bei der Begleitung von Sterbenden und ihrer Angehörigen, um so zu einem würdigen Lebensende beizutragen.“

Historische Bürgergarde Esslingen

Spendenübergabe vor dem Hospizhaus - Foto: G. Aschenbrenner

Spendenübergabe - Foto: G. Aschenbrenner

Bereits zum zweiten Mal spendete die Historische Bürgergarde Esslingen 5000 Euro für das Esslinger Hospizhaus. Die Bürgergarde wolle damit zeigen, wie wichtig diese Einrichtung sei, sagte Vorstandsmitglied Martin Schön bei der Übergabe der Spende an Dekan Bernd Weißenborn. Die Bürgergarde hat im Rahmen ihrer „Doppelten Hilfe“ auch im vergangenen Jahr beim Esslinger Weihnachtsmarkt Glühwein, Selbstgebasteltes und Selbstgestricktes verkauft. Der Erlös fließt jeweils sozialen Zwecken zu.

Johannes Schultheiß

Projektleiter H.-P. Enge, S. Kränzle, J. Schultheiß, B. Weißenborn und P. Schaal-Ahlers (v.l.) – Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Projektleiter H.-P. Enge, S. Kränzle, J. Schultheiß, B. Weißenborn und P. Schaal-Ahlers (v.l.) – Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Als "Hospizläufer" hat der Esslinger Diplomingenieur und Bäckermeister Johannes Schultheiß 2012 sieben Langstreckenläufe absolviert. Für jeden der zurückgelegten 250 Kilometer hat er im Freundes- und bekanntenkreis um Sponsoren geworben. So kamen fast 27 000 Euro für das Hospizhaus zusammen. Dafür nahm der passionierte Läufer erhebliche Strapazen bei den Stadtläufen, Marathons und einem Ultramarathon auf sich. Bei Bergläufen überwand er insgesamt 6700 Höhenmeter und hatte zum Teil mit schlechten Wetterbedingungen zu kämpfen. Dekan Bernd Weißenborn dankte Schultheiß für das große Engagement: "Sie haben dem Hospizhaus Beine gemacht." Neben der großen finanziellen Unterstützung habe Schultheiß aber vor allem auch die Idee des Hospizhauses in die Öffentlichkeit getragen. Mit eigens kreierten Hospizhaus-Laufshirts warb Schultheiß für seine Benefizaktion. Ihm kame es darauf an, sich für die einzusetzen, "die keine Lobby in der Gesellschaft haben".

Otto Rapp

B. Burghardt, Dekanatamt, H.-P. Enge, O. Rapp, S. Bessey (v.l.) - Foto: URH

B. Burghardt, Dekanatamt, H.-P. Enge, O. Rapp, S. Bessey (v.l.) - Foto: URH

Statt Geschenken zu seinem 70. Geburtstag bat Otto Rapp seine Gäste um eine Spende für das Esslinger Hospiz- haus. Dass diese großzügig für das Projekt der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Esslingen gaben und so 2500 Euro zusammenkamen, freut den früheren Esslinger Stadtrat, für den soziales Engagement selbstverständlich ist.

Stadtwerke Esslingen

Spendübergabe bei den SWE - Foto: URH

Spendübergabe bei den SWE - Foto: URH

Im Gegenwert von 9300 Euro haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Esslingen Überstunden und Urlaubstage für das Esslinger Hopsizhaus gespendet. Bereits zum zweiten Mal engagieren sie sich für dieses Projekt. Insgesamt sind fast 28 000 Euro zusammengekom men, die auf drei Projekte verteilt wurden.

Elisabeth Elsner

Elisabeth Elsner - Foto: URH

Elisabeth Elsner - Foto: URH

„Es geht mir gut im Leben. Das sehe ich auch als Verpflichtung, der Gesellschaft etwas zurückzugeben“, sagt Elisabeth Elsner. Die Esslingerin und ihre Brüder haben deshalb den Bau des Hospizhauses mit einem namhaften Betrag unterstützt. Das Konzept habe sie überzeugt. „Dadurch haben Betroffene einen Ort, an den sie sich hinwenden können und wo sie professionelle Unterstützung bekommen. Das Hospiz bietet zugleich einen Rahmen jenseits aller Dramatik und Bedrückung, die oft im familiären Umfeld angesichts des bevorstehenden Endes eines Lebens herrschen.“ Die professionelle Begleitung könne viele Ängste und Sorgen nehmen. Es sei ihr ein Bedürfnis, dazu beizutragen, einen solchen Raum zu schaffen, an dem Sterbende begleitet und Angehörige entlastet werden. Vor allem in Zeiten, in denen immer mehr Menschen allein leben oder Angehörige weit entfernt wohnen, komme der stationären wie der ambulanten Hospizarbeit immer größere Bedeutung zu.

Paul-Lechler-Stiftung

B. Weißenborn, D. Hauswirth, S. Kränzle, H.-P. Enge - Foto: URH

B. Weißenborn, D. Hauswirth, S. Kränzle, H.-P. Enge - Foto: URH

Mit 105 000 Euro fördert die Paul-Lechler-Stiftung die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Hospiz- und Palliativarbeit im Esslinger Hospizhaus. Dieter Hauswirth, Geschäftsführer der Stiftung, überbrachte diese gute Nachricht in Form des Förderbescheids jetzt an Dekan Bernd Weißenborn und machte sich vor Ort ein Bild vom ersten stationären Hospiz im Landkreis Esslingen. Die Stiftung wende sich mit der Förderung der Hospizarbeit einem neuen Bereich zu, berichtete Hauswirth. In den vergangenen Jahren waren vor allem Projekte zur Inklusion von Menschen mit Behinderung unterstützt worden. „In Zukunft wollen wir den demografischen Wandel in den Blick nehmen“, sagte Hauswirth. 

Kastanienfest in Esslingen-Sulzgries

Spendenübergabe vom Kastanienfest - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Spendenübergabe - Foto: URH

Jeden Frühsommer tun sich Nachbarn und Freunde von Waltraud und Hans Rapp zusammen und organisieren gemeinsam mit den beiden im Esslinger Thymianweg das Kastanienfest. Die Gäste werden unter anderem mit einem mehrgängigen Menü verwöhnt – und um Spenden für einen guten Zweck gebeten. 8000 Euro sind so 2012 zusammengekommen. Jeweils die Hälfte des Betrags haben die Initiatoren jetzt an das Esslinger Hospizhaus und ein Schulprojekt in Guinea übergeben.

Firma Luick Objekt Esslingen

H.-P. Enge, E. Luick, B. Weißenborn - Foto: URH

H.-P. Enge, E. Luick, B. Weißenborn - Foto: URH

Bereits zum zweiten Mal spendet die Esslinger Firma Luick Objekt 3000 Euro für das Esslinger Hospizhaus und bricht damit mit ihrer Tradition, in jedem Jahr ein anderes lokales Projekt zu unterstützen. „Die menschliche Begleitung von Sterbenden ist eine Sache, die uns sehr am Herzen liegt“, sagt Elvira Luick. In einem Hospiz könne auf deren Bedürfnisse dank einer familiären Atmosphäre und der Betreuung durch speziell geschultes Personal wie auch durch Ehrenamtliche sehr gut eingegangen werden, ist sie überzeugt, dass dort ein Sterben in Würde möglich ist. Es sei aber auch eine große Aufgabe für die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Esslingen, das erste stationäre Hospiz im Landkreis Esslingen zu bauen und zu betreiben. „Solch ein Projekt verdient große Unterstützung“, will sie gemeinsam mit ihrem Mann Roland weiterhin für den Hospizgedanken werben.

Initiative Bahnhofstraße Esslingen

Spendenübergabe in der Esslinger Bahnhofstraße - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Spendenübergabe in der Esslinger Bahnhofstraße - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Gut 3600 Euro haben Geschäftsleute der Initiative Bahnhofstraße für das Esslinger Hospizhaus gesammelt. Damit soll die Einrichtung eines Badezimmers finanziert werden. In vielen Einzel- handelsgeschäften in der Esslinger Bahnhofstraße warben insgesamt knapp 50 Spenden- häuschen um Unterstützung für das erste statio- näre Hospiz im Landkreis Esslingen. Nicht nur die Kunden, auch die Mitarbeiter in den Geschäften beteiligten sich und plünderten zum Teil ihre Kaffeekassen. Man freue sich sehr, dass die Zielmarke von 3000 Euro überschritten wurde, sagt Erkan Aslan, Geschäftsführer des Einkaufs- zentrums „Das ES“.

Förderverein Hospiz Esslingen

B. Weißenborn, H. Würz, J. Exner, S. Kränzle und H.-P. Enge (v.l.) - Foto: URH

B. Weißenborn, H. Würz, J. Exner, S. Kränzle und H.-P. Enge (v.l.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Der Förderverein Hospiz Esslingen spendet 20 000 Euro für das Hospizhaus. Anlass ist das 15-jährige Bestehen des Fördervereins.Über den Förderverein, der konfessionell unabhängig ist, könne jeder Bürger die ambulante wie auch die stationäre Hospizarbeit unterstützen und sich mit dem Hospizgedanken identifizieren und solidarisieren, sagt der Vorsitzende des Fördervereins, Hartmann Würz. Der Verein hat sich verpflichtet, in den ersten drei Jahren jährlich 30 000 Euro zum Betrieb des Hospizhauses beizutragen. Um dies auch darüber hinaus tun zu können, brauche man noch mindestens 60 neue Mitglieder, so Würz. Er will vor allem auch jüngere Menschen für den Hospizgedanken gewinnen.

Dr. Margret Kröner und Förderverein Hospiz Esslingen

Dr. Kröner mit Dr. Würz (l.) und Schatzmeister Joachim Exner vom Förderverein - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Dr. Kröner mit Dr. Würz (l.) und Schatzmeister Joachim Exner vom Förderverein - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Aus Anlass ihres 90. Geburtstags übergab die Esslinger Ärztin Dr. Margret Kröner dem Förderverein Hospiz Esslingen e.V. einen Scheck über 10 000 Euro für das Hospizhaus. Der Förderverein, der seinerseits in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen feiert, verdoppelt aus diesem Grund die Summe. "Das stationäre Hospiz ist eine wunderbare Ergänzung der ambulanten Hospizarbeit", sagt Dr. Kröner. Die Medizinerin, die ihren Schwerpunkt schon früh auf Naturheilverfahren und Homöopathie legte und auch heute noch praktiziert, wollte ein lokales Projekt fördern.

Förderverein Palliativversorgung für die Kreiskliniken

Dr. Kollmeier, Dekan Weißenborn, H.-P. Enge, T. Schwarz (v.l) - Foto URH

Dr. Kollmeier, Dekan Weißenborn, H.-P. Enge, T. Schwarz (v.l) - Foto U. Rapp-Hirrlinger

Mit 5000 Euro unterstützt der Förderverein Palliativversorgung für die Kreiskliniken Esslingen das Hospizhaus. Das Geld wird für die Einrichtung verwendet. Palliativversorgung und Hospizarbeit seien nicht zu trennen, sagte der Votsitzende des Fördervereins Dr. Detlef Kollmeier. Der frühere Chefarzt des Plochinger Krankenhauses sieht im Landkreis dringenden Bedarf an einem stationären Hospiz. Dieser Bedarf werde angesichts der demografischen Entwicklung und veränderter Familienstrukturen in Zukunft weiter steigen, ist er sicher. Hospize seien eine wichtige Ergänzung der bestehenden Angebote für Sterbenskranke.

Stiftung der Kreissparkasse

Franz Scholz, Willy Roßbach, Dekan Bernd Weißenborn und Horst-Peter Enge (v.l) – Foto: KSK

F. Scholz, W. Roßbach, B. Weißenborn und H.-P. Enge (v.l) – Foto: KSK

Die Stiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen (KSK) unterstützt das Esslinger Hospizhaus mit einer Spende von 10 000 Euro. „Der Bau des Hospizes ist ein wichtiges Vorhaben, das vielen Menschen hilft. Wir wissen, dass ein solches Projekt einen langen Atem und das Bohren dicker Bretter erfordert“, sagte der Vorstandsvorsitzende der KSK, Franz Scholz, bei der Übergabe der Spende an Dekan Bernd Weißenborn und Projektleiter Horst-Peter Enge. Als kreisweit tätigem Unternehmen sei es der KSK und dem Stiftungsvorsitzenden, Landrat Heinz Eininger, ein besonderes Anliegen, dass das Hospizhaus Menschen aus dem ganzen Landkreis aufnehmen wird, um ihnen ein Sterben in Würde zu ermöglichen.

Druidenorden: Loge "Schwabentreue"

Karl Riefler, Lutz-Peter Heerdt, (Loge „Schwabentreue“), Dekan Weißenborn, Horst Mauser („Schwabentreue“), H.-P. Enge. (v.l.) - Foto: P. Schaal-Ahlers

Spendenübergabe des Druidenordens - Foto: PSA

Die Esslinger Loge "Schwabentreue" des Druidenordens hat 3000 Euro für die Einrichtung eines Badezimmers im Hospizhaus gespendet. "Wir meinen, dass das Haus ein schöner Gewinn ist", begründete Lutz-Peter Heerdt, erster Vorsitzender der Esslinger Loge „Schwabentreue“ des Druidenordens, warum sie sich für das Hospizhaus engagieren. Dekan Bernd Weißenborn bedankte sich für die großzügige Spende. Das Hospizhaus gehöre derzeit zu den wichtigsten sozialdiakonischen Projekten im Landkreis Esslingen. „Menschen sterben nicht nur zu Hause, in Pflegeheimen und in Krankenhäusern. Es gibt immer welche, die allein bleiben. Für diese Personen wollen wir einen Raum der Geborgenheit schaffen."

Krankenpflegeverein Reichenbach

H.-P. Enge, G. Spieß, T. Vogel, S. Häußler, B. Weißenborn (v.l.) - Foto: URH

H.-P. Enge, G. Spieß, T. Vogel, S. Häußler, B. Weißenborn (v.l.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

10 000 Euro spendet der Krankenpflege- verein Reichenbach für den Bau des Hospizhauses. Dem Verein ist daran gelegen, neben der Unterstützung der Diakoniestation auch andere soziale und diakonische Projekte zu fördern. "Das Hospizhaus kommt Menschen aus dem ganzen Landkreis zu Gute", sagte der evangelische Pfarrer Siegfried Häußler, Vorsitzender des Krankenpflegevereins. Es werde eine große Hilfe sein, künftig ein Hospiz im Landkreis Esslingen und damit in der Nähe zu haben, ergänzte die Reichenbacher Ärztin Dr. Gabriele Spieß.

Firma Karl Scharpf

B. Weißenborn, M. und I. Scharpf, P. Schaal-Ahlers, H.-P. Enge (v.l.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

B. Weißenborn, M. und I. Scharpf, P. Schaal-Ahlers, H.-P. Enge (v.l.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

3000 Euro für die Einrichtung eines Badezimmers hat die Esslinger Firma Karl Scharpf gespendet. Er habe große Achtung vor denen, die sich in der Hospizarbeit engagierten, sagte Manfred Scharpf, Chef des Fachbetriebs für Sanitärinstallationen, Flaschnerei und Heizungsbau. Seine Frau Ingeborg hat sich als gelernte Krankenschwester früh mit dem Hospizgedanken beschäftigt. „Die Hospizarbeit liegt mir sehr am Herzen“, deshalb sei sie auch Mitglied im Förderverein Hospiz. In der eigenen Familie hat sie erlebt, „wie rasch man bei der Betreuung Sterbender an seine Grenzen kommt.“ Gerade weil manche Angehörige überfordert sind mit der Aufgabe, einen Menschen bis zum Schluss zu pflegen, sei ein stationäres Hospiz neben der ambulanten Hospizarbeit wichtig.
 

Familie Schmitz

Projektleiter Horst-Peter Enge, Ernst-Ulrich Schmitz und Dekan Bernd Weißenborn (v.l.) mit den Plänen für das Hospiz - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

H.-P. Enge, E.-U. Schmitz und B. Weißenborn (v.l.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

4000 Euro spendet die Familie des verstorbenen Esslinger Arztes Prof. Dr. Richard Schmitz für das Hospizhaus. Damit wird die Einrichtung eines Gästezimmers finanziert. „Wir konnten unserem Vater ermöglichen, bis zum Tod in der eigenen Wohnung versorgt zu werden. Dafür sind wir sehr dankbar. Mit unserer Spende wollen wir dazu beitragen, dass Menschen die letzte Lebenszeit in schöner und würdiger Umgebung verbringen können“, erklärt Ernst-Ulrich Schmitz. Zugleich wolle die Familie eine Stelle des Gedenkens an den Vater schaffen.

Rotary-Clubs "Esslingen" und "Esslingen-Neckarland"

Rotary-Clubs übergeben Spende - Foto: urh

Rotary-Clubs übergeben Spende - Foto: urh

Die beiden Esslinger Rotary-Clubs „Esslingen“ und „Esslingen-Neckarland“
haben den Erlös eines Benefizkonzerts zu Gunsten des ersten stationären Hospizes im Landkreis um je 2500 Euro pro Verein aufgestockt, so dass insgesamt gut 12 270 Euro zusammenkamen. 4000 Euro fließen in die Einrichtung eines Gästezimmers und auch der Restbetrag kommt dem Hospizhaus zu Gute.

Stadtwerke Esslingen

Spendenübergae bei den Stadtwerken - Foto: urh

Spendenübergabe bei den SWE - Foto: urh

Mitarbeiter der Stadtwerke Esslingen haben einen Teil ihrer Überstunden gespen- det. Mit dem Erlös von rund  23 000 Euro wurden drei von der Belegschaft vorgeschlagene Projekte mit je 7700 Euro bedacht: Das Esslinger Hospizhaus, der Verein Frauen helfen Frauen und der Verein Olile Anya, der in Nigeria eine Zisterne bauen will.

Bürgergarde Esslingen

H.-P. Enge, M. Schön, B. Weißenborn, M. Krause, S. Ihle, E. Meckler (v.l) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

H.-P. Enge, M. Schön, B. Weißenborn, M. Krause, S. Ihle, E. Meckler (v.l) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Die Bürgergarde Esslingen unterstützt das Esslinger Hospizhaus mit einer Spende von 5000 Euro. Das Geld soll in die Einrichtung eines Badezimmers und des Aufenthaltsraums für die Angehörigen fließen. Seit 1985 fördert und finanziert die Bürgergarde unter dem Begriff „Doppelte Hilfe“ soziale Anliegen. Für den Esslinger Weihnachtsmarkt haben Frauen aus dem Verein Socken, Mützen und Schals gestrickt, die dann verkauft wurden. Auch der Erlös aus dem Glühweinverkauf dient dem guten Zweck. „Es ist uns wichtig, ganz konkret zu sehen, wofür unser Geld verwendet wird“, sagt Siegmund Ihle, Gründungsmitglied der "Doppelten Hilfe". Das Hospizhaus halte man für ein wichtiges und sinnvolles Projekt.

Weingärtner Esslingen

B. Weißenborn, Ramona Fischer, Geschäftsführerin der Weingärtner, H.-P. Enge und Albrecht Sohn, Vorstandsvorsitzender der Weingärtner (v.l.

B. Weißenborn, Ramona Fischer, Geschäftsführerin der Weingärtner, H.-P. Enge und Albrecht Sohn, Vorstandsvorsitzender der Weingärtner (v.l.)

270 Flaschen Esslinger Schenkenberg Zweigelt aus dem Holzfass vom Jahrgang 2009 haben die Weingärtner Esslingen an Dekan Bernd Weißenborn und Projektleiter Horst-Peter Enge zu Gunsten des Esslinger Hospizhauses übergeben. Enge übergibt Sponsoren und Gönnern des Projekts bei einem persönlichen Besuch als Dankeschön eine Flasche des Hospizhaus-Weins, verbunden mit einem schriftlichen Dankesgruß des Dekans.

Ehrenamtlicher Garteneinsatz

Helfer mit Dekan (3. v. r.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Viele ehrenamtliche Helfer haben an zwei Tagen einen großen Teil des Gartens rund um das Hospizhaus gerodet, um das Baufeld für den Anbau freizumachen. Mit Astscheren, Kettensägen, Beilen und anderen Gartengeräten rückten die Männer an, um Büsche, Bäume und Sträucher zu entfernen. „Wir leisten damit einen Beitrag zur Identifikation mit dem Projekt“, sagte Siegfried Bessey, Vorsitzender des Evangelischen Gesamtkirchengemeinderats Esslingen. Dekan Bernd Weißenborn, der sich vor Ort ein Bild von den tatkräftigen Helfern machte, freute sich über das Engagement. „Es ist toll, wie Sie sich einsetzen. Damit werben Sie für unser Anliegen, Menschen ein würdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen!“

Volksbank Esslingen

H.-P. Enge, V. König, B. Weißenborn (v.l) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

H.-P. Enge, V. König, B. Weißenborn (v.l) - Foto: URH

Die Volksbank Esslingen unterstützt das Esslinger Hospizhaus mit einer Spende von 4000 Euro. Mit ihrer Spende bezahlt die Bank die Einrichtung eines Gästezimmers. Für die Volksbank Esslingen stehe es außer Frage, dieses Projekt tatkräftig zu unterstützen: „In Würde zu leben, ist in der heutigen Gesellschaft Deutschlands die Regel, in Würde zu sterben ist allerdings keineswegs so selbstverständlich“, sagte Volker König, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Esslingen eG. Diesem zum Erfolg zu verhelfen, sei ihm selbst wie auch der Volksbank ein besonderes Anliegen, sagte König bei der Übergabe der Spende an Dekan Bernd Weißenborn und Projektleiter Horst-Peter Enge.

Kranken- und Altenpflegeverein Aichwald

H.-P. Enge, N. Fink, B. Weißenborn (v.l.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

H.-P. Enge, N. Fink, B. Weißenborn (v.l.) - Foto: URH

Der Kranken- und Altenpflegeverein Aichwald unterstützt das Hospizhaus mit 4000 Euro. Damit wird die Einrichtung eines Zimmers finanziert. Der Verein hofft zudem, Vorbild für weitere Unterstützer zu sein. „Es ist ja schließlich ein Hospizhaus für den ganzen Landkreis“, begründet Bürgermeister Nicolas Fink, zugleich Vorsitzender des Vereins, warum er sich auch persönlich für das Projekt stark macht, unter anderem im Kreistag. Fink hofft, dass andere Institutionen oder Kommunen dem Vorbild Aichwalds folgen und sich für das Hospizhaus engagieren.

Firma Luick Objekt

Horst-Peter Enge, Bernd Weißenborn, Elvira Luick (v.l.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

H.-P. Enge, B. Weißenborn, E. Luick (v.l.) - Foto: URH

3000 Euro hat die Esslinger Firma Luick Objekt für die Einrichtung des Hospizhauses gespendet. „Ohne breite Unterstützung kann solch ein Hospiz nicht entstehen und nicht leben“, ist Geschäftsführer Roland Luick überzeugt. Jedes Jahr spendet das Unternehmen für ein aktuelles lokales Projekt. „Dann sieht man, was mit dem Geld geschieht“, begründet Luick diese Spendenpraxis. Dieses Jahr wollte man dazu beitragen, das Hospiz-Projekt zu fördern und stärker in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Roland Luick und seiner Frau Elvira gefällt der Gedanke, dass Menschen dadurch ermöglicht wird, ihren letzten Lebensabschnitt in Würde zu erleben und zugleich Angehörige Entlastung erfahren.

Förderverein Hospiz Esslingen

Joachim Exner, Schatzmeister des Fördervereins Hospiz, Dr. Hartmann Würz, Vorsitzender, Frauke Hinkelbein-Stöckel, Öffentlichkeitsarbeit im Förderverein, und Dekan Bernd Weißenborn (v. links) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Joachim Exner, Schatzmeister des Fördervereins Hospiz, Dr. Hartmann Würz, Vorsitzender, Frauke Hinkelbein-Stöckel, Öffentlichkeitsarbeit im Förderverein, und Dekan Bernd Weißenborn (v. links) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Mit einer Zustiftung von 10 000 Euro unterstützt der Förderverein Hospiz Esslingen die Einrichtung des stationären Hospizes. 5000 Euro waren vom Rotary Club Esslingen als zweckgebundene Spende an den Förderverein gegeben worden. Die gleiche Summe spendete die Stiftung der Kreis- sparkasse Esslingen-Nürtingen. Aus den Erträgen der Stiftung soll der laufende Betrieb des Hauses finanziert werden. „Wir sehen als Förder- verein die Notwendigkeit, das Hospizhaus dauerhaft zu fördern, daher haben wir uns für eine Zustiftung in die Stiftung Hospiz entschieden“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Hartmann Würz. Zusätzlich hat sich der Verein verpflichtet, den Betrieb des Hospizes mit jährlich

30 000 Euro für die ersten drei Jahre zu unterstützen.

B. Braun Melsungen

Vor dem Hospizhaus: Dekan Weißenborn, Siegfried Bessey, Vorsitzender Gesamtkirchengemeinderat, Projektleiter Horst-Peter Enge, Architekt Jens Könekamp (v.l.) - Foto: urh

Vor dem Hospizhaus: Dekan Weißenborn, Siegfried Bessey, Vorsitzender Gesamtkirchengemeinderat, Projektleiter Horst-Peter Enge, Architekt Jens Könekamp (v.l.) - Foto: urh

4500 Euro spendete das Unternehmen für Pharma- und Medizinbedarf B. Braun Melsungen aus Hessen für das Projekt. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Ludwig Georg Braun war schon Gast in der Reihe „Klartext im Blarer“, zu der das Evangelische Bildungswerk und der Evangelische Kirchenbezirk regelmäßig Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens nach Esslingen einladen. „Christ sein in Politik und Wirtschaft“ war Brauns Thema. Mit der Spende des Unternehmens soll das Zimmer des kaufmännischen Geschäftsführers im Hospiz eingerichtet werden.

Kastanienfest in Esslingen-Sulzgries

Spendenübergabe im Grünen

Spendenübergabe im Grünen

4000 Euro aus dem Erlös des Kastanienfests haben die Initiatoren des Festes in Esslingen-Sulzgries, Waldtraud und Hans Rapp, und ihre Mitstreiter für das Hospizhaus gespendet. Damit soll die Einrichtung eines weiteren Hospiz-Zimmers finanziert werden. Zum Kastanienfest treffen sich seit Jahren Anwohner von Thymian-, Salbei- und Raunswiesenweg unter der großen Kastanie im Thymianweg.

Werbegemeinschaft "Das ES" Esslingen

Horst-Peter Enge, Erkan Aslan, Bernd Weißenborn (v. l.) - Foto: U. Enderle

H.-P. Enge, E. Aslan, B. Weißenborn (v. l.) - Foto: U. Enderle

Mit einer Spende über 4000 Euro unterstützt die Esslinger Werbegemeinschaft "Das ES", der 22 Ladengeschäfte im Einkaufszentrum an der Bahnhofstraße in Esslingen angehören, das Hospizhaus in Oberesslingen.

 

Geschäftsführer Erkan Aslan übergab den Spendenscheck an Dekan Bernd Weißenborn und Projektleiter Horst-Peter Enge.

 

Mit der Spende wird die Einrichtung eines weiteren Zimmers im Hospizhaus finanziert. Damit ist bereits die Einrichtung von drei der insgesamt acht Zimmer im stationären Hospiz gesichert.

Krankenpflegeverein Esslingen-Stadtmitte

M. Hug, M. Ehrmann, B. Weißenborn, H.-J. Berger, H.-P. Enge (v.l.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

M. Hug, M. Ehrmann, B. Weißenborn, H.-J. Berger, H.-P. Enge (v.l.) - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Der Evangelische Krankenpflegeverein Esslingen-Stadtmitte spendet 250 000 Euro für das Hospizhaus. Mit seiner Spende trägt der Krankenpflegeverein erheblich zu den Gesamtkosten von 1,85 Millionen Euro bei. Das Geld stamme aus dem Verkauf von Immobilien – überwiegend Vermächtnisse an den Krankenpflegeverein – im Zug des Baus der Ringstraße und der Vogelsangbrücke, erklärte Marianne Ehrmann, die Vorsitzende des Krankenpflegevereins. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vereinsvorsitzenden, Pfarrer Martin Hug, übergab sie den Spendenscheck an Dekan Bernd Weißenborn, Projektleiter Horst-Peter Enge und Kirchenbezirksrechner Hans-Jochen Berger. Laut Satzung solle das Geld einem Großprojekt zufließen, das dem Zweck dient, „dass Menschen in Würde altern, gepflegt und betreut werden können“. Seit Einführung der Pflegeversicherung, mit der die Pflegetätigkeit der Krankenpflegevereine an die Diakonie- und Sozialstation überging, seien zudem Rücklagen etwa für angestellte Pflegekräfte entfallen, so Ehrmann.

Lions-Club Esslingen-Burg

U. Goldmann, H.-P. Enge, K.-H. Schäffer und B. Weißenborn (v.l.) - Foto U. Rapp-Hirrlinger

U. Goldmann, H.-P. Enge, K.-H. Schäffer und B. Weißenborn (v.l.) - Foto U. Rapp-Hirrlinger

Mit 7500 Euro unterstützt der Lions-Club Esslingen-Burg das geplante Hospizhaus in Oberesslingen. Udo Goldmann und Karl-Heinz Schäffer vom Lions-Club Esslingen-Burg übergaben einen entsprechenden Scheck an Dekan Bernd Weißenborn und Projektleiter Horst-Peter Enge. „Die Spende ist Anerkennung für das Bemühen der evangelischen Kirche, die Hospizbewegung zu fördern“, sagte Goldmann. Enge rechnet für den laufenden Betrieb des Hospizhauses in den ersten Jahren mit einem Defizit von jährlich 120 000 Euro. „Diese Spende ist das Startkapital“, sagte er.

Weitere Unterstützer

Verein Kreuzstraßen-Hocketse Esslingen: 22 200 Euro

Esslinger Weingärtner: 2000 Euro 

Ursula Beck, Aichwald: 1200 Euro

Elektrotechnik-Innung Esslingen-Nürtingen: 1000 Euro

Esslinger Landfrauen RSKN: 1000 Euro

 Annette Komarek-Meyer: 800 Euro

Eberhard Sohn: 500 Euro

Esslinger Musiker: 685 Euro

Jahrgang 1924/25 Oberesslingen: 700 Euro

CVJM-Posaunenchor Deizisau: 1000 Euro

AG Bürgerausschüsse Esslingen: 500 Euro