27.11.13

Werben für ein wichtiges Projekt

Mit 777 Euro haben die Mitarbeiter der EnBW Operations GmbH in Esslingen eine richtige Schnapszahl für das Hospizhaus gesammelt, das die Evangelische Gesamtkirchengemeinde in Oberesslingen baut.

Weißenborn, Schüle, Weber, Enge - Foto: URH

Zum ersten Mal hatte der EnBW-Betriebsrat ein Mitarbeiterfest organisiert. Der Erlös der Tombola sollte einem guten Zweck zufließen. Die Wahl fiel auf das Hospizhaus. „Es ist ein wichtiges Thema, auf das wir aufmerksam machen wollten“, sagt Betriebsratsvorsitzender Dietmar Weber. Zumal es das erste stationäre Hospiz im Landkreis sei. Man habe das mit Ängsten verbundene Thema Hospiz in den Kreis der Mitarbeiter tragen und diese für das wichtige Anliegen sensibilisieren und Hemmungen abbauen wollen“, ergänzt sein Stellvertreter Wolfgang Schüle. Und genau dies kommt dem Anliegen von Dekan Bernd Weißenborn entgegen, der gemeinsam mit Projektleiter Horst-Peter Enge den Scheck entgegennahm. Natürlich sei man für das ambitionierte Projekt auf Spenden angewiesen. Doch genauso wichtig sei die ideelle Unterstützung von vielen Menschen. Das Vorhaben, Menschen im Hospizhaus ein Sterben in Würde zu ermöglichen, könne nur mit einer breiten Basis in der Bevölkerung gelingen.

 

„Unendlich viele Menschen haben das Hospizhaus zu ihrer Sache gemacht“, verwies er auf die zahlreichen Spenderinnen und Spender – Bürger, Firmen und Institutionen. Dass der EnBW-Betriebsrat die Bedeutung des Hospizhauses im Kreis der Mitarbeiter weiterhin wachhalten will, gefällt Weißenborn besonders. Man könne sich durchaus vorstellen, das Hospizhaus auch in Zukunft finanziell und ideell zu unterstützen, sagte Weber.