16.12.14

Zeichen der Solidarität

Traditionell sammelt die Frauengymnastikabteilung des Sportvereins TSV RSK Esslingen bei ihrer Jahresabschlussfeier für einen guten Zweck. Nachdem in diesem Jahr eine Mit-Turnerin in einem Hospiz verstorben war, fiel die Wahl auf das Hospiz Esslingen der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde.

M. Hemminger, S. Müller, S. Kränzle (v.l.) - Foto: URH

„Wir wollten das auch im Gedenken an sie tun“, sagt Abteilungsleiterin Sabine Müller. Und so kreiste eine Dose, in die die Anwesenden eine Spende legten. 230 Euro kamen zusammen, die Müller jetzt gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Marion Hemminger an Susanne Kränzle, die Leiterin des Hospiz, übergab. „Wir wissen, dass das keine Riesensumme ist“, meinte sie. „Die Höhe ist nicht entscheidend. Viel mehr zählt, dass Sie damit ein schönes Zeichen der Solidarität gesetzt haben“, bedankte sich Kränzle. „Hospizarbeit ist überwiegend weiblich“, ergänzte sie. Deshalb freue sie sich umso mehr über dieses Symbol weiblicher Unterstützung. Zudem seien die Frauen Multiplikatoren, die die Bedeutung der Hospizarbeit in die Mitte der Gesellschaft trügen. Denn letztlich sei das Hospiz dauerhaft auf Spenden angewiesen. Bei einem Rundgang machten sich Müller und Hemminger ein Bild von der erst im April eröffneten Einrichtung, die Menschen ein Sterben in Würde ermöglicht. „Es ist schön zu wissen, wofür man spendet“, sagt Müller.