12.05.15

Statt Honorar eine Spende fürs Hospiz

Regelmäßig bietet die Esslinger Firma Kurz Tribotechnik kostenlose Fachtagungen für ihre Kunden an. Die Frage eines Interessenten, was die Firma denn für eine solche Veranstaltung verlange, brachte Geschäftsführer Burkhardt Kurz auf den Gedanken, statt eines Honorars um Spenden für einen guten Zweck zu bitten.

B. Kurz mit Prokuristin Katrin Weinert - Foto: U. Rapp-Hirrlinger

Auf die Idee, das Hospiz Esslingen zu bedenken, brachte ihn eine Mitarbeiterin, die sich dort selbst ehrenamtlich engagiert. Die Teilnehmer der jüngsten Schulung, die Geschäftsführer Thomas Wurmbach durchführte,  gaben großzügig, so dass insgesamt 1120 Euro zusammenkamen. „Die größten Spender waren die Firma Händle GmbH aus Mühlacker und die Firma Sauter Feinmechanik GmbH aus Reutlingen“, freut sich Kurz. „Das Hospiz ist eine wichtige Einrichtung, die sich ganz direkt um Menschen kümmert.“ Wenn man mitten im Geschäftsleben stehe, denke man eher nicht ans Sterben. Umso wichtiger sei die Arbeit des Hospizes. „Man braucht einen Impuls, sich darüber Gedanken zu machen“, sagt Kurz. Und diesen Impuls will er auch mit seinem Spendenaufruf geben und so „einen Samen einpflanzen“. Künftig sollen alle Spenden aus den Schulungen und Vorträgen ans Hospiz gehen. „Da weiß man konkret, wo das Geld hingeht und wofür es verwendet wird“, erklärt Kurz.

„Fast genauso wichtig, wie die Spende, die wir natürlich gut gebrauchen können, ist es, den Hospizgedanken in die Gesellschaft zu tragen und in der Öffentlichkeit für unsere Arbeit zu werben“, sagt Susanne Kränzle, die Gesamtleiterin des Hospiz Esslingen. „Für beides bedanken wir uns ganz herzlich.“ Dass die weltweit agierende Firma Kurz Tribotechnik sich längerfristig fürs Hospiz engagieren will, gefällt ihr besonders.