09.03.15

Das Ehrenamt stärken

„Bisher haben wir das Hospiz direkt bedacht. In diesem Jahr wollten wir das Ehrenamt stärken und unterstützen deshalb den Förderverein Hospiz“, erklärt Martin Schön, Vorstandsmitglied der Historischen Bürgergarde Esslingen. 3000 Euro übergab er gemeinsam mit Vereinsmitgliedern an Dr. Hartmann Würz, den Vorsitzenden des Fördervereins, und an Schatzmeister Joachim Exner.

S. Kränzle, J. Exner, E. Meckler, M. Schön, M. Franz, M. Meckler, H. Würz, C. Middendorf, M. Krause (v.l.) - Foto: URH

„Ihre fortwährende Spendenbereitschaft zeigt, dass Sie die Hospizarbeit in Esslingen für wichtig erachten und hoch schätzen“, freute sich Würz über die großzügige Zuwendung. „Das spornt uns an und dafür bedanken wir uns herzlich“, sagte er. Als kleines Dankeschön überreichte er Schön eine Flasche Hospizwein.

Die Bürgergarde sei nicht nur eine wohlbekannte und angesehene Größe in der Esslinger Vereinsgeschichte, sondern zeichne sich auch durch ihr großes soziales Engagement aus, betonte Würz. Der Förderverein bemühe sich ebenfalls, „in der Esslinger Bürgerschaft – auch der jungen – einen hohen Bekanntheitsgrad zu erreichen, mit gutem Leumund und hoffentlich langer Tradition“. Er unterstützt nicht nur den laufenden Betrieb des Hospizes zunächst mit jährlich 30 000 Euro, sondern seit vielen Jahren auch die ambulante Hospizarbeit unter anderem durch Zuschüsse für die Aus- und Fortbildung der Ehrenamtlichen. Da sei die Spende der Bürgergarde eine große Hilfe, betonte Würz.

Fleißige Handarbeiterinnen

Insgesamt 9000 Euro hat die Bürgergarde in diesem Jahr an soziale Projekte und Einrichtungen gespendet. Dass diese Unterstützung schon seit vielen Jahren geleistet werden kann, dafür sorgen viele fleißige Hände. Das ganze Jahr über stellt eine Gruppe von knapp 20 Frauen, darunter auch solche, die nicht Mitglied in der Bürgergarde sind, Handarbeiten her, die dann auf dem Esslinger Weihnachtsmarkt verkauft werden. Socken, Mützen, Schals, Topflappen und viele andere selbst hergestellte Dinge finden dort ihre Abnehmer.

Vor allem die selbstgestrickten Socken sind begehrt. Rund 400 Paar haben die emsigen Strickerinnen im vergangenen Jahr angefertigt und die Produktion ist bereits wieder in vollem Gang. Auch Glühwein wird für den guten Zweck ausgeschenkt. Da schmerzt es Schön, dass rund 2000 Euro an Stand- und Ausschankgebühr sowie Stromkosten an die Stadt bezahlt werden müssen. „Diese Summe könnte in unser soziales Engagement fließen“, bedauert er.

www.foerderverein-hospiz-esslingen.de