15.01.18

Sorgegespräche eingeübt

Erster Moderations-Workshop zu "Letzte Fragen - Esslingen im Dialog".

© A. Jetter-Laub

„Letzte Fragen: Esslingen im Dialog“ heißt ein in Baden-Württemberg bisher einmaliges Projekt des Hospiz Esslingen, das die Entwicklung einer kommunalen Sorgekultur in Esslingen zum Ziel hat. Es will Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen ins Gespräch bringen.

An einer Moderationswerkstatt nahmen nun mehr als 50 Interessierte teil, die aus Organisationen und Vereinen ebenso wie aus rein privatem Engagement kamen. Das Projektteam, Susanne Kränzle vom Hospiz Esslingen, Prof. Dr. Andreas Heller und Dr. Patrick Schuchter aus Wien, erklärte, wie durch die „Sorgegespräche“ die schon vorhandenen und die noch zu verbessernden Hilfeangebote in Esslingen in den Blick genommen werden sollen. In der Moderationswerkstatt übten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann in Kleingruppen solche Gespräche in verschiedenen Rollen – Erzähler, kritisch nachfragender Bürger, Moderator - ein.

Die Teilnehmenden werden in den nächsten Wochen in ihrem jeweiligen Umfeld, ob privat oder beruflich, in kleinen Gruppen Gespräche führen, in denen  Erfahrungen mit Sorge in Krankheit und Sterben mitgeteilt werden, wie die beiden Wiener Wissenschaftler es nannten. Die Erfahrungen aus diesen Gesprächen werden anonym dokumentiert. Sie sollen Themen sichtbar machen, die für eine gute Sorgekultur in der Stadt wichtig sind.

Wer Interesse hat, an einem solchen Sorgegespräch teilzunehmen, kann sich gerne melden bei Susanne Kränzle, Tel. 0711-13632010 oder s.kraenzle@hospiz-esslingen.de
Die nächste Moderationswerkstatt findet am 8. März statt. Nähere Informationen dazu ebenfalls bei Susanne Kränzle.

© A. Jetter-Laub

© S. Kränzle

© S. Kränzle